FDP Kreisverband Miesbach
Kreisverband Miesbach

Über Uns

Wir sind Ihre Freien Demokraten vor Ort.

Ziel des KVs ist es, die Herausforderungen und liberalen Lösungsansätze durch viel Engagement verstärkt im politischen Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Da Interesse an unserer Arbeit nicht nur durch trockene Politik geweckt werden kann, richtet der KV neben dem Stammtisch des Ortsverbandes MB und seinem sehr beliebten Neujahrsempfang, viele örtliche Infoabende zu verschiedensten Themen aus.

Portraitphoto

Ursula Lex in den Landtag

Ursula Lex

Kreisvorsitzende

Vorstand

Unser Vorstand koordiniert die Arbeit vor Ort.

Ursula Lex

Kreisvorsitzende
Fon
+0049 171 8128210

Weitere Ämter:
Stellvertretetende Bezirksvorsitzende der FDP Oberbayern
Vorsitzendende liberaler Mittelstand Bayern
Kooptiertes Mitglied im FDP Landesvorstand Bayern

Antje Helmers

Ortsvorsitzende Tegernsee

Kompromisslos liberal

Bernhard Ströbel

Schatzmeister

Daniel Sorcik

Stellvertretender Kreisvorsitzender

Daniel Sorcik

Beruf: Versicherungsfachmann

Ämter: Vorsitzender Liberaler Mittelstand München und Oberbayern; stellvertretender Kreisvorsitzender Kreis Miesbach; Beisitzer im Vorstand Ortsverband Miebach

Positionen

Diese Themen sind uns, nicht nur vor Ort, besonders wichtig

Bürgerrechte

Wir freien Demokaten sind in der Pflicht, in unserem Land die Freiheit in allen Bereichen zu bewahren. Gerade in Zeiten in denen populistische Parteien erfolgreich Ängste schüren um immer mehr Bürgerrechte zu beschneiden, sollten wir uns daran erinnern, dass es in unserer Geschichte immer nur kurze und schwer erkämpfte Zeiten der persönlichen Freiheit gab. Wir sollten uns erinnern dass Freiheit und unbeschwertes Leben sehr zerbrechlich sind.

Vernetzen

Wir wollen die Bezirkstage besser mit dem Landtag vernetzen. Denn im Bezirkstag werden viele Probleme aus nächster Nähe erfahren. Es gibt in vielen sozialen Bereichen des Bezirkes, großes Potential für gesetzliche Verbesserungen, die die praktische Arbeit und das Leben der Betroffenen erleichtern würden. Auch das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz würde wesentlich sinnvoller gestaltet, wenn man die Bezirkstage mit einbezieht.

Politische Kultur und Diplomatie

Wir wollen dass die demokratischen Vertreter nicht immer mehr rethorisch abrutschen, sondern sich wieder an der politischen Kunst früherer Jahre orientieren. Nicht dass wir uns vor hemdsärmeligen Ellenbogen fürchten, aber es ist ein Grundstein des Erfolgs dass demokratische Parteien gemeinsam(!), zum Wohle des Landes am Gelingen des großen Ganzen arbeiten können und wollen.
Fördern und vernetzen, das ist ein Kern des liberalen Geistes.

Arbeit

Egal ob Arbeitnehmer, oder Arbeitgeber, jeder muss wissen dass beide Seiten In einem Boot sitzen und es einem Betrieb nur dann gut geht wenn es auch den Mitarbeitern gut geht. Deswegen sehen wir uns auch als Liberale in der Pflicht für eine partnerschaftliche, gleichsam starke Arbeitnehmer- und Arbeitgeberschaft einzutreten und möchten die Grundlagen für erfolgreiches Arbeiten in einem sozial abgesicherten, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberfreundlich

Frauen und Handwerk

Besonders einsetzen wollen wir uns dafür, die Voraussetzungen für Frauen im Beruf zu verbessern. (Kitas, Ganztagesschulen, Akzeptanz in „Männerberufen“ fördern usw.)
Wir setzen uns seit langem für eine gesellschaftliche Aufwertung der Handwerks- und Pflegeberufe ein.
Wir wollen aber auch die Stärkung der Frauen in den, von Männern dominierten Berufsfeldern befeuern.
Mehr Frauen im Handwerk ebnen den Boden für Frauen in Vorständen.

Bürokratie

Handwerksbetriebe sind durch das Labyrinth an staatlichen Vorschriften und Regulierungen wesentlich stärker belastet, als Großbetriebe. Fakt ist, dass in kleineren Handwerksbetrieben mit unter 10 Beschäftigten, reine Bürokratiekosten von 3.760 € im Jahr pro Mitarbeiter anfallen. In größeren Betrieben mit 100 und mehr Beschäftigten nur 327 €.
Trotzdem nimmt die Bürokratiebelastung mit jedem Jahr noch mehr zu.
Es wird Zeit daran etwas zu ändern!

Tierschutz I

Eine der zurzeit dringendste Sorgen, ist der inzwischen hinreichend wissenschaftlich belegte Rückgang der Fluginsekten und Vogelpopulation. Wir möchten dass ein Umdenken stattfindet. Landwirte sollten nicht vorrangig für Ihre Produkte, sondern vor allem für Pflege und Erhalt von Naturflächen und Biodiversität, Subventionen erhalten. Aber auch für Kommunen und Privatinitiativen sollten Fördergelder zum Schutz von Naturflächen bereitgestellt werden

Tierschutz II

Es gäbe eigentlich eine Fülle von Gesetzen und Verordnungen, die Tierhaltung, Tierhandel und Tiertransporte in einem für die Tiere halbwegs erträglichen Maß regeln. Trotzdem gibt es immer noch illegalen Welpenhandel, schwarze Schafe in der Nahrungsmittelproduktion und Leidvolle Tiertransporte. Wenn sich etwas ändern soll, darf man nicht mehr wegsehen, es wird Zeit hier engmaschiger zu kontrollieren und Verstöße mit hohen Strafen zu ahnden.

Fachkräftemangel

Zu wenig Betreuung in Pflege und Kliniken, wochenlanges Warten auf die Heizungsreparatur, lange Lieferzeiten für das neue Auto. Das alles sind Auswirkungen des Fachkräftemangels. Zukünftig wird sich die Situation noch dramatisch verschärfen. In 10 Jahren werden dem bayrischen Handwerk 50 000 Auszubildende fehlen, wenn wir nicht dagegen steuern.
Wir müssen die Ausbildung wieder attraktiver machen.
Für Auszubildende, aber auch für die Betriebe!

Infrastruktur

Modernisierung und Entwicklung bessere Verkehrsverbindungen auf dem Land gleichgestellt wie in der Stadt. Auf der Strecke Garmisch-Partenkirchen München, als auch auf der Strecke Tegernsee München bedarf es einen 30-Minuten Takt.
Das Tegernseertal ist ein einziger Verkehrsinfarkt. Ein verkehrspolitisches integriertes Gesamtkonzept muss her.
Breitband-und Mobilfunkversorgung sicher stellen.

Neuigkeiten

Lesen Sie mehr darüber, was uns derzeit beschäftigt.

Ursula Lex

Verkehr im Oberbayern, Strategie oder Chaos? Die Herausforderungen der Verkehrsplanung im Oberland und in der Metropolregion München, waren Thema des Infoabends der FDP Miesbach, in Grosshartpenning. „Die Aufgabenstellung ist gewaltig“, so Ursula Lex, die Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende der Miesbacher FDP. „Die Stadt München wird im Jahr 2040 knapp 2 Millionen Einwohner haben. Die Region weit über 5 Millionen.“ In ihren einleitenden Worten. Allein in den letzten 10 Jahren ist München um 300.000 Einwohner auf 1,5 Millionen gewachsen. Die Auswirkungen spüren wir, im Landkreis, schon heute drastisch. Sven Gossel, Mitglied des Bundesfachausschusses für Verkehr und Infrastruktur, der als Referent eingeladen war, erläuterte die weiteren Details. Zwei mal täglich hat der Großraum München 800.000 Pendlerfahrten zu verkraften und es werden in hohem Tempo mehr werden. Die Bahnstreckenführung und teilweise auch die Technik stammt aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und lässt im derzeitigen Zustand keine schnelleren Taktungen zu. Wenn wir nicht im Verkehrschaos versinken wollen, müssen mehrere Projekte schnell angegangen werden. München brauch den Südring um den Straßenverkehr besser zu verteilen und eine zusätzliche Bahnlösung, also eine Umfahrungsschiene, oder einen Ausweichbahnhof um die Zugfahrten im Viertelstundentakt zu verdoppeln. Das Miesbacher Oberland benötigt zusätzlich eine Fülle von unterschiedlichen Lösungen um den Verkehr zu verkraften. All das erscheint aber im Verkehrswegeplan 2030 für Mücnhen nicht, und für das Oberland viel zu spärlich. Zwar sind Umfahrungen und Ausbauten für Holzkirchen, Waakirchen und Gmund geplant, aber sowohl Ausführung als auch Flächen-verbrauch werden noch heiß diskutiert. Wir werden um eine groß angelegte Ausbaustrategie nicht herumkommen. Die Frage darf nicht sein, „ob“ wir die Infrastruktur ausbauen, sondern höchstens noch „wie“. So Sven Gossel in seinem Fazit. Ursula Lex gab zu bedenken, dass es eigentlich nicht um eine Frage des bequemen Vorwärtskommens gehen, sondern vor allem um die Belastung der Umwelt. „Ein fließender Verkehr, möglichst viel auf die Schiene verlagert und kurze Wege für KFZ, sowie auch ausgebaute Radwege, retten uns alle vor einer in Zukunft unerträglichen Schadstoffbelastung. Deswegen darf man keine Lösungsmöglichkeit vom Tisch schieben, weil sie Geld kostet. Wir müssen etwas tun und zwar so schnell wie möglich. Alles was wir jetzt versäumen, wird uns in einigen Jahren viel teurer zu stehen kommen“ In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene Projekte, wie Tunnelbau und Gondelstrecken diskutiert. Aber auch Vergleiche mit Japan, wo der Schienenverkehr weitgehend privat organisiert ist, wurden herangezogen.

Miesbacher Landwirte sind durch Bürokratie zu hoch belastet. Die Miesbacher FDP-Landtagskandidatin Ursula Lex und die Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer MdB, die selbst aus einer Landwirtschaftsfamilie kommt, besuchten am Dienstag den Landwirtschaftsbetrieb Waldschütz. Kreisbäuerin Marlene Hupfauer, Betriebsleiter Klaus Waldschütz, Bezirkstagskandidat Martin Eberhard, ebenfalls Landwirt und der Obmann des Bayerischen Bauernverbands Hans Hacklinger, erörterten mit Lex und Bauer die schwierige Situation der hiesigen Landwirtschaft. Die Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert und jedes Jahr kommen neue Auflagen und Regulierungen dazu. Ein großes Anliegen war den Landwirten die neue Düngeverordnung. Da viele Höfe des Landkreises im Trinkwassereinzugsgebiet von München liegen, müssen die Böden besonders schonend behandelt werden. Gleichzeitig bereitet die neue Technik so manche Probleme bei der Gülleausbringung und es gibt immer mehr Konflikte mit immer neuen Rechtsvorschriften und bürokratischen Hürden. So die einmütige Meinung der Runde. Bauer, die im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung sitzt, möchte die Düngeverordnung anpassen und nachbessern. Außerdem schlug sie vor, einen Runden Tisch mit Landwirten und Politikern aller Ebenen ins Leben zu rufen. „Nur wenn alle Akteure miteinander reden, können wir gemeinsam Lösungen finden.“ Die örtlichen Landwirte schlugen zudem überparteiliche Zusammenschlüsse vor. Lex begrüßte den Vorschlag ausdrücklich„Wir müssen jenseits der Parteigrenzen, an einem Strang ziehen. Nur so können wir hier unsere Landwirtschaft erhalten“. Sie sieht in den landwirtschaftlichen Betrieben Parallelen zum mittelständischen Handwerk, das von bürokratischen Vorschriften schier erdrückt wird. Dabei ist es das Rückgrat der Gesellschaft – und die Landwirte stehen für unsere Versorgung mit Lebensmitteln. Bauer und Lex sehen aber auch die Verbraucher in der Pflicht. „Eine größere Wertschätzung der Qualität unserer gesunden, heimischen Produkte, wäre für die Landwirte und die Verbraucher gleichermaßen ein Gewinn„ So Lex, zum Abschluss des Besuchs.

Meldungen

Engagieren Sie sich!

Unsere Demokratie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger - von Ihnen! Gerade in Zeiten weltweiter Krisenherde, Demokratieverdruss und Rechtsruck ist es wichtiger denn je, dass sich mehr Menschen aktiv einbringen. Die Freien Demokraten bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten - für jedes Zeitbudget.

Jetzt engagieren!

Kontakt

Wir möchten mehr von Ihnen erfahren. Was interessiert Sie an unserer Arbeit?

Bergwerkstr. 29
83714 Miesbach
Deutschland